Future Camps? Um was geht´s da?

Aller guten Dinge sind drei – das gilt auch für die drei Future Camps des ersten YVA-Projektzyklus. Sie waren emotional, kreativ, lehrreich und vor allem bestärkend. Durch die Zusammenarbeit von Jugendlichen, ExpertInnen, DolmetscherInnen und WerkstattleiterInnen durfte vor allem eins entstehen – ein Miteinander. Ein miteinander Wachsen. Ein einander Zuhören. Ein einander Auffangen.

Das Thema Strukturwandel scheint für viele Jugendliche zunächst weit entfernt. Oft überwiegt das Gefühl, ohnehin nichts verändern zu können – mit der Folge, dass viele junge Menschen nach dem Schulabschluss ihre Heimat verlassen. Das Projekt YVA – Youth Vision Action setzt genau hier an: Es gibt Jugendlichen aus dem Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen eine Stimme.

In kreativen Werkstätten wie Aktionskunst, Theater, Film, Fotografie, Design und Musik setzen sie sich mit Themen auseinander, die sie wirklich bewegen. Dabei geht es auch darum, Emotionen Ausdruck zu verleihen – jenseits von Worten. ExpertInnen zeigen auf, wie Beteiligung möglich ist und welche Chancen sie birgt.

Im Austausch mit Werkstattleitenden und über Biografiearbeit entstehen Verbindungen – aus dem Gefühl des Alleinseins wird ein Einssein. Die künstlerischen Ergebnisse der Camps machen diese Prozesse sichtbar und erlebbar.